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Jedes Kind freut sich über ein passendes Weihnachtsgeschenk

Schon vor der Adventszeit werden wir alle daran erinnert, dass Weihnachten naht. Für Kinder ist das jedes Jahr immer wieder ein besonderes Erlebnis. Sie freuen sich über beleuchtete Tannenbäume in der Stadt und verbinden Weihnachten natürlich mit einem Geschenk.

Rituale zu den Festtagen sind wichtig für die Kinder

Im Alltag ist in den Familien oft zu wenig Zeit, Rituale zu pflegen. Früher war es beispielsweise üblich, dass die ganze Familie zusammen beim Essen am Tisch sitzt und sich austauscht. Heute ist es oft so, dass die Kinder in der Tagesstätte oder in der Schule ihr Mittagessen einnehmen und die Eltern am Arbeitsplatz. Auch am Wochenende stehen oft irgendwelche Termine an, so dass es nicht immer einfach ist, alles „unter einen Hut“ zu bekommen.

Aus diesem Grund ist Weihnachten eine gute Gelegenheit, sich Zeit für die Familie zu nehmen und feste Rituale einzuplanen. Dies gibt den Kindern Stabilität in einer stressigen Zeit. So darf natürlich das Weihnachtsgeschenk für die Kinder nicht fehlen. An ein gelungenes Fest mit allem drum und dran werden sie sich noch lange zurückerinnern.

Was wünscht sich das Kind überhaupt?

Für Eltern ist es nicht schwierig herauszufinden, was sich das Kind eigentlich wünscht. Eine gute Idee ist es, zusammen mit dem Kind das ganze Jahr über eine Wunsch-Liste zu führen. Oft sehen Kinder bei Freunden ein Spielzeug, welches sie auch gerne hätten. Auch wenn die Eltern davon nicht so ganz begeistert sind, kann das Spielzeug einfach auf die Liste gesetzt werden. So kommt es nicht zu unnötigen Diskussionen und zu Weihnachten wählen die Eltern etwas von der Liste aus, was ihnen am sinnvollsten erscheint.

Oft ist auch so, dass Verwandte, die etwas schenken möchten, bei den Eltern nachfragen. Mit der Wunsch-Liste muss man in dieser Situation nicht lange nachdenken.

Schöne Geschenkideen

Hat das Kind keinen bestimmten Wunsch oder äußert es sich nicht, liegt man mit folgenden Ideen bei den meisten Kindern richtig.

  • für Lego oder Playmobil-Fans eine Erweiterung des bestehenden Sortiments
  • für Barbie-Fans weiteres Zubehör
  • für kreative Kinder ein Bastelset oder ein Konstruktions-Baukasten
  • Gesellschafts- oder Lernspiele

Nach der Bescherung den Kindern Zeit schenken

Bei manchen Geschenken ist ein Aufbau erforderlich, der für die Kinder alleine nicht zu bewältigen ist. In diesem Fall sollte ausreichend Zeit eingeplant werden, damit ein Erwachsener dem Kind helfen kann. Dies gilt auch für Spiele, bei denen mehrere Mitspieler erforderlich sind. Hat man Gäste an Heiligabend, dürfte das kein Problem darstellen. Nur ist es ratsam, darauf zu achten, dass zwischen Bescherung und Essen eine gewisse Zeitspanne liegt.

Von diesen Geschenken sollte man besser Abstand nehmen

Kinder können beispielsweise mit Gutscheinen noch nicht viel anfangen. Sie möchten ein Geschenk zum Anfassen und Auspacken. Mit einem solchen Geschenk können sie direkt an Weihnachten spielen und müssen nicht abwarten, bis sie endlich in ein Geschäft gehen können.

Geht das Kind bereits zur Schule und hat kleine Probleme mit dem Rechnen oder Schreiben, sind Lernhilfen in Form eines Spieles zwar sehr nützlich, doch besser nicht zu Weihnachten. Das Geschenk soll Freude und Spaß machen und nicht an Problemchen erinnern.

Möchte man dem Kind etwas Nützliches schenken, etwa ein Einrichtungsstück für das Zimmer oder Kleidung, ist es sinnvoll, ein Spielzeug zusätzlich zu schenken. Denn kleine Kinder freuen sich zwar meist auch über praktische Dinge, doch Spielzeug ist ihnen bei weitem wichtiger.

Geschenke von Verwandten

In den meisten Familien gibt es Verwandte, die Geschenke für das Kind auswählen, ohne mit den Eltern Rücksprache zu halten. Wird das Kind regelrecht mit Geschenken „bombardiert“ oder kann oft gar nichts damit anfangen, hilft ein offenes Gespräch. Wichtig ist, dem Schenkenden keine Vorwürfe zu machen, schließlich meint er es nur gut. Man kann direkt Tipps geben, was beim nächsten Mal besser ankommen würde. Auch wenn die Verwandten anfangs nicht begeistert von der Ansage der Eltern sein mögen, werden sie ihre Geschenke in Zukunft doch überdenken.

Möchte jemand zuviel schenken und lässt sich davon nicht abhalten, hilft es, einen Kompromiss zu finden. So kann man ein Preislimit für das Weihnachtsgeschenk festlegen und das restliche Geld auf die Seite legen. Steht das Jahr über eine größere Anschaffung für das Kind an, beispielsweise ein Schulranzen oder ein Fahrrad, kann das Geld hierzu verwendet werden.

Besuch an Weihnachten

Natürlich ist es schön, an Weihnachten Verwandte und Freunde zu besuchen oder von diesen besucht zu werden. Doch es kann für Kinder und für Erwachsene ebenso leicht stressig werden. Dies lässt sich umgehen, indem man eine bestimmte Zeit nur für die Familie einplant und im voraus signalisiert, dass man etwa an einem Nachmittag nicht erreichbar ist.

Fazit:

  • Weihnachten als Ritual ist für die Kinder wichtig, es gibt Stabilität
  • Weihnachten soll in erster Linie Freude machen
  • Das Kind soll sich auf ein Geschenk nach seinem Wunsch freuen können
  • Mit Verwandten sollte offen über das passende Geschenk gesprochen werden
Was Kind zu Weihnachten schenken
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